Keine zweite Chance

Schauplatz Spitex. Das Vorhaben ist ambitiös: Zusammen mit einem Fachmann gut ein Dutzend Websites von zufällig ausgewählten Spitex-Organisationen anschauen, um sich ein Bild vom Auftritt der Non-Profit-Spitex im Internet zu verschaffen. Stefan Vogler, Kommunikationsberater und Markenexperte, nimmt die Herausforderung an, relativiert aber die Aufgabe: „Ich kann bloss den Gesamteindruck der Websites beurteilen, nicht aber inhaltliche Details und auch nicht die Benutzerfreundlichkeit.“ Doch eine Reihe von Startseiten spontan zu kommentieren, das reizt ihn: „Denn man sagt zu Recht: Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance.“

Zwei weitere Punkte stellt Stefan Vogler im Voraus klar. Der eine: „Wer heute Informationen zu einer Spitex-Organisation sucht, benutzt das Internet. Früher hätte man telefonisch einen Prospekt einer Spitex-Organisation angefordert. Inzwischen ist die Website die wichtigste Visitenkarte.“ Da stehen jetzt schon mal all jene Organisationen der Spitex im Minus, die keine Website besitzen. Und das sind nicht wenige. Der andere Punkt: „Die Websites von Spitex-Organisationen müssen sich unbedingt an zwei Hauptzielgruppen richten: an die (potentielle) Kundschaft und an die (potentiellen) Mitarbeitenden.“ Letzteres natürlich auch mit Blick auf den Personalnotstand in der Pflege.

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