UPC verzichtet auf den Zusatz Cablecom

UPC Schweiz-CEO Eric Tveter informierte gestern über den Verzicht des Markenzusatzes „Cablecom“. Wie in andern Ländern wird UPC in Zukunft auch in der Schweiz nur noch mit dem internationalen Brand UPC auftreten. 

Über den Sinn oder Unsinn von zumeist teuren Doppelmarken-Strategien bei Übernahmen und Fusionen kann man streiten. Die meisten Markeninhaber sind rückwirkend skeptisch. Sie fragen sich zu recht, ob sich die Investitionen in eine zweifache Umstellung lohnen. Wie viel Aufmerksamkeit mit einer gut inszenierten und kommunizierten, radikalen Umstellung auf eine neue Marke – im selben Markt wie UPC – erzielt werden kann, hat zuletzt Orange bewiesen. Schon wenige Monate nach der Umtaufe kennen und nutzen die Konsumierenden Salt. 

Ob das schlechte Serviceimage der UPC mit dem Weglassen von Cablecom endgültig aus der Welt geschafft werden kann, wird sich weisen. Dieses Ziel wurde schon bei der Übernahme der Cablecom durch UPC im Jahr 2011 mit der Einführung der Doppelmarke verfolgt. Lesen Sie dazu meine damalige Kolumne „Marke des Monats“. Auch für UPC gilt: Gegen schlechte Qualität hilft in der Regel kein Branding, sondern ausschliesslich Taten. 


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