Übertriebenes Gender-Marketing

Pressetext. Aurosa, das neue „Bier für Frauen“, führte zu einem Shitstorm. Der Züricher Markenexperte Stefan Vogler kommentiert: „Häufig wird Provokation im Marketing genutzt, um Aufmerksamkeit zu erlangen. Allerdings ist nicht nur die Bekanntheit wichtig, sondern auch die Profilierung.“

„Deshalb ist es sinnvoller, auf positivem Weg zu Reichweite zu gelangen. Übertriebenes Gender-Marketing kann die angestrebte Zielgruppe erst recht vom Produkt abschrecken. Vor allem, wenn die Relevanz für die Nutzer fehlt.“ Die tschechische Unternehmerin Martina Smírová hat mit ihrer Firma Aurosa „das erste Bier für Frauen“ auf den Markt gebracht und wird dafür in den sozialen Medien massiv kritisiert. Vor allem, weil das Marketing stark auf Klischees setzt. Das Bier wird in einer rosaroten Flasche mit verschnörkelter Schrift verkauft.

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