Marke der Woche 1: Schweiz
Breaking Marken News:
SRF berichtet vom ersten Swisness-Fall bzw. Gerichtsurteil gegen ein ausländisches Unternehmen, welches missbräuchlich das Schweizerkreuz verwendete. Die Klage des Eidgenössischen Instituts für Geistiges Eigentum (IGE) vor dem Berner Handelsgericht ist gutgeheissen worden. Die weitere Verwendung wurde verboten und die Entfernung angeordnet.
Link zum Beitrag von Sibilla Bondolfi
Warum wurde geklagt?
Das IGE ist beauftragt, die im Bundesgesetz über den Schutz von Marken und Herkunftsangaben (Markenschutzgesetz, MschG) aufgeführten Vorgaben zur kommerziellen Verwendung des Schweizerkreuzes für Unternehmen und/oder Produkte bzw. Dienstleistungen zu überprüfen und notfalls gerichtlich durchzusetzen.
Warum ist das eine gute Nachricht?
Studien zur Wahrnehmung von Marken, die auf Swissness setzen belegen: Das Schweizerkreuz ist insbesondere im Ausland nach wie vor ein einzigartiges, starkes Symbol für Qualität. Es schafft als Herkunftsangabe für die Schweizer Unternehmen, Produkte und Dienstleistungen einen Mehrwert bei der Vermarktung ihrer Marke. Die starke Marke Schweiz mit dem Symbol Schweizerkreuz muss gegen Trittbrettfahrer geschützt werden. Das Gerichtsurteil ist deshalb für alle echten Schweizer Marken, also jene wo Schweiz nicht nur draufsteht, sondern auch drin ist, eine gute Nachricht.
Bald werben die hoffentlich erfolgreichen Schweizer Athletinnen und Athleten an der Winter Olympiade in Cortina Milano für unser Land und leisten damit auch einen Beitrag an die Qualitätswahrnehmung der Schweiz. Davon profitieren alle Schweizer Marken. Dazu folgende Spontanbefragung:
Wer verwendet das Schweizerkreuz erfolgreich oder wer verzichtet trotz Berechtigung warum darauf?
Link zum MSchG
Bild: Damit wieder einmal bekannt wird, welches die offiziellen Masse des Schweizerkreuzes sind.