Marke der Woche 10: SRG
Am nächsten Sonntag stehen nicht die bekannten Medienmarken wie SRF, sondern die Unternehmensmarke SRG im Zentrum des medialen Interesses.
SRF muss und wird über den Ausgang der Abstimmung über die sogenannte Halbierungsinitiative berichten. Ich bin überzeugt, dass dies professionell und so ausgewogen wie möglich erfolgen wird. Studien attestieren den Sendungen aus dem Hause SRG in allen vier Landessprachen schon lange Qualitätsjournalismus. Und das soll und muss in der direktesten Demokratie der Welt so bleiben.
Die SRG hat mit ihrer politischen, wirtschaftlichen, kulturellen, sportlichen und gesellschaftlichen Berichterstattung in vier Sprach- und Kulturregionen eine wichtige, identitätsstiftende Aufgabe und Wirkung. Sie muss und wird ohnehin bundesrätlich verordnet sparen. Dazu braucht es kein Ja.
Pia Guggenbühl, Direktorin vom Verlegerverband Schweizer Medien im neusten stefanundstefan Podcast der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich.
«Wir empfehlen am 8. März ein Nein, weil der Medienplatz Schweiz insgesamt geschwächt würde. Davon würden die Privaten auch nicht profitieren. Vielmehr würden die Werbegelder und der Medienkonsum noch viel stärker ins Silicon Valley und nach China abwandern. Und damit ist der Schweiz nicht gedient.»