Marke der Woche
März 2026

"Marke" der Woche 11: Freitag, der Dreizehnte

Heute findet er wieder einmal statt.

Ist das eine Marke? Wenn man aus einer der vielen Definitionen von Marken die nachfolgende wählt, ist es eine:

Marken sind (auch) eine Monopolisierung eines Begriffs. Alle, welche den Begriff bzw. eine bekannte Marke hören oder sehen, haben sofort ein mehr oder weniger gleiches und klares Bild zu diesem Begriff im Kopf. Das gilt auch für generische Begriffe, die zu Marken werden. So denken zum Beispiel über die Hälfte der in den USA befragten Kinder beim Begriff Apple zuerst an eine der wertvollsten Marken der Welt und ICT Devices, statt knackige.

Markenpräferenz entsteht aus Bekanntheit und Image, wobei es viele Marken mit hoher Bekanntheit gibt, die aber ein schlechtes Image haben. Dazu zählt bei vielen Menschen die "Marke" Freitag, der Dreizehnte. Wer an Freitag, den Dreizehnten denkt, wird auch ohne Aberglaube mindestens an die als Unglückszahl verrufene 13 denken. Der Grund, warum es in einigen Hotels kein Zimmer 13 und in manchen Flugzeugen keinen Sitz 13 gibt.

KI liefert folgende Bedeutung:

"Der Aberglaube entstand vermutlich aus einer Kombination zweier älterer Vorstellungen:

Die Zahl 13 galt schon lange als Unglückszahl. In vielen Kulturen wurde die 12 als „vollkommene“ Zahl gesehen (z. B. 12 Monate, 12 Tierkreiszeichen, 12 Apostel). Die 13 liegt darüber und galt deshalb als „unordentlich“ oder unheilvoll. Beispiel: Beim letzten Abendmahl sassen 13 Personen am Tisch; der Verräter Judas soll der 13. gewesen sein.

Der Freitag hatte ebenfalls einen schlechten Ruf. Im europäischen Mittelalter galt Freitag teilweise als Unglückstag. Es gibt mehrere mögliche Gründe: Nach christlicher Tradition wurde Jesus an einem Freitag gekreuzigt.
Seefahrer begannen früher angeblich ungern eine Reise an einem Freitag.

Ein oft genanntes Ereignis, das den Mythos verstärkt hat, ist die Verhaftung der Tempelritter. Am Freitag, dem 13. Oktober 1307 liess der französische König Philipp IV. von Frankreich viele Mitglieder des Templerorden verhaften.

Ob dieses Ereignis wirklich den Aberglauben begründet hat, ist historisch umstritten, aber es wird häufig als möglicher Ursprung erwähnt.

Gibt es wirklich mehr Unglücke an diesem Tag?

Statistisch gesehen: Nein. Studien zeigen, dass nicht mehr Unfälle oder Katastrophen passieren als an anderen Tagen. Der Ruf des Tages entsteht eher durch selektive Wahrnehmung (man merkt sich Unglücke stärker), kulturelle Geschichten und Filme. Ein Beispiel ist der Horrorfilm 'Friday the 13th', der den Mythos zusätzlich populär gemacht hat." (Zitatende)

Der Freitag ist bei uns als letzter Arbeitstag vor dem Wochenende positiv besetzt. Und die typische Schweizer Marke Freitag für die Taschen aus reziklierten LKW-Blachen, ist beliebt. Allerdings stammt diese Marke vom Namen der Gründer, nicht vom Wochentag.

Happy friday und schönes Weekend!

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